Am 17. Juni starteten wir mit acht Leuten von Frankfurt-Hahn aus nach Barcelona, wo uns, sehr zu unserer Freude, hochsommerliches Wetter empfing. Ein Teil unserer Gruppe nahm Quartier in einer zentral gelegenen Pension, der Rest der Truppe in einem Gay-Design-Hotel mit internationalem Publikum, ideal gelegen, mitten in einem der Szene-Zentren der Stadt.

Link zum Hotel: www.hotelaxel.com
Link zum Hotel: www.hotelaxel.com



Die Stadt erwies sich als sehr imposant, besonders im Hinblick auf ihre zahlreich vorhandene Jugendstil-Architektur, ihr mediterranes quicklebendiges Flair, repräsentative Plätze, Parkanlagen und Profan- sowie Sakralbauten - eben alles, was das Touri-Herz begehrt. Daneben sehr auffällig waren der allseits zu beobachtende Sinn für Kunst und Design, der sich keineswegs nur bei den Bauten zeigte, sondern auch im Interieur nahezu aller Einrichtungen, in der Außenraumgestaltung, ja sogar im Styling der Einheimischen.

Infos über die Stadt gibt es hier:

www.gaybarcelona.net www.gay.com www.guiagay.com www.modagay.com
www.gaybarcelona.net www.gay.com www.guiagay.com www.modagay.com

und bei: www.bcn.es

Dies fiel, wie sollte es auch anders sein, besonders in der Gay-Szene der Stadt auf, die sich im übrigen erst sehr spät in der Nacht - bzw. früh am Morgen - richtig belebt. Am Samstag konnten wir uns unter das städtische Szene-Volk mischen, als das Schwulen- und Lesbenzentrum von Barcelona ein kleines Straßenfest organisierte. Nett war es, sich dort umzuschauen.


Am zweiten Tag waren tagsüber Visiten im seinerzeit von Gaudi entworfenen Parc Güel, bei einigen weiteren touristischen Highlights wie der weltberühmten Kathedrale Sacrada Familia, im Gebiet des eleganten Yachthafens, des Olympia-Geländes und abends in der pittoresken und völlig verwinkelten Altstadt unvergessliche Höhepunkte unserer Städtetour.

Am letzten Tag führte uns unsere Neugierde mit einem Naheverkehrszug raus in das nahe gelegene und in unseren Kreisen wohl bekannte Seebad Sitges. Wie erwartet begegneten wir dort vielerorts einzeln, paarweise oder auch in Grüppchen schwulen Badegästen aus allen möglichen Ländern. Trotz bedeckten Wetters stürzten sich die Sportfreunde unter uns in die Fluten, doch wurde unser Strandaufenthalt jählings durch einen heftigen Gewitterguss unterbrochen. Somit nahmen wir - nicht von Sonnen-, sondern von Regenschirmen geschützt - Zuflucht in einer hübschen Strandbar, deren Betreiber sich sehr bemühten, uns mit einheimischen Spezialitäten bei Laune zu halten.



Nach dem erfrischenden Wolkenbruch wurde uns weiter am Strand sogleich wieder heiß, als ein dort veranstaltetes Rugby-Turnier zum Verweilen einlud. Am Abend dann mussten wir leider schon zurück, nicht ohne zuvor den malerischen Ortskern des ehemaligen Fischerdörfchens Sitges gesehen zu haben. In Barcelona genossen wir dann bei einem guten Wein ein abschließendes Abendessen und tauchten später wieder ab in die überreiche und wirkliche vielseitig Gay-Szene der Stadt.



Alles in allem hatte jeder von uns viel Freude an dieser erlebnisreichen Städtereise und wir bedauerten nur, dass wir sie nicht für einen längeren Zeitraum als drei Tage geplant hatten. Wer Barcelona noch nicht kennt, dem sei ein Trip in diese Metropole wärmstens empfohlen!

Hier noch ein Link zur Zimmervermittlung:
http://www.1stbarcelonaapartments.com
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Reisebericht by Thomas

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